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Aktionsplan Güterverkehr und Logistik

Aktionsplan Güterverkehr und Logistik

Bild: ddp images GmbH
Der Aktionsplan Güterverkehr und Logistik wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) entwickelt und im November 2010 vorgestellt. Er beinhaltet über 30 Maßnahmen, mit denen der Logistikstandort Deutschland gestärkt, ausgebaut und international vermarktet werden soll.

Ballungsraum

Ballungsraum

Ein Ballungsraum ist ein verstädterter Raum mit höherer Einwohnerzahl und mindestens einer Großstadt als Ballungskern.

Bewertung

Bewertung

Von gesamtwirtschaftlicher Bewertung wird dann gesprochen, wenn ein Verkehrsunternehmen untersucht, wie sich eine Maßnahme auswirkt (z. B. die Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur).

Branchentarifvertrag

Branchentarifvertrag

Der Branchentarifvertrag ist ein Tarifvertrag zwischen einem Arbeitgeberverband und einer Gewerkschaft, der für einen bestimmten Wirtschaftszweig gilt. Ein solcher Tarifvertrag ist in der Regel auch ein Flächentarifvertrag, d. h. er gilt für alle tarifgebundenen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in einem räumlichen Geltungsbereich (häufig ein Bundesland).

Container

Container

Bild: Deutsche Bahn AG
Die Bezeichnung Container ist von dem englischen Begriff „to contain“ (enthalten, beinhalten, eingrenzen) abgeleitet und beschreibt ein genormtes, dauerhaftes Transportgefäß für den Transport und die Lagerung von Gütern.

Dienstleistungs- konzession

Dienstleistungskonzession

Eine Dienstleistungskonzession ist im Allgemeinen ein Vertrag zwischen einer Behörde und einem Unternehmen. Mit diesem Vertrag wird das Unternehmen verpflichtet, eine Leistung zu erbringen, die es gleichzeitig auf eigenes Risiko selbst wirtschaftlich verwerten darf.

Diskriminierungs- verbot

Diskriminierungsverbot

Das Diskriminierungsverbot ist in der gesamten Wirtschaft verankert. Es stellt sicher, dass sich Unternehmen nicht gegenseitig behindern, sondern sich im fairen Wettbewerb miteinander messen.

Eisenbahn- infrastruktur- unternehmen

Eisenbahninfrastrukturunternehmen

Eisenbahninfrastrukturunternehmen sind öffentliche Einrichtungen oder privatrechtlich organisierte Unternehmen, die eine Eisenbahninfrastruktur betreiben. Man unterscheidet Betreiber der Schienenwege und Serviceeinrichtungen wie z. B. Personenbahnhöfe oder Güterterminals.

Erträge

Erträge

Als Ertrag wird allgemein das Ergebnis wirtschaftlicher Leistungen bezeichnet. Der Ertrag beinhaltet die Erstellung von Gütern und Dienstleistungen eines Unternehmens in einem Geschäftsjahr, die entsprechend den handels- und steuerrechtlichen Vorschriften mit Geldeinheiten bewertet werden.

Gewinn

Gewinn

Der Gewinn stellt die positive Differenz zwischen Erträgen und Aufwendungen eines Unternehmens in einer Periode dar. Er wird in der Gewinn- und Verlustrechnung des handelsrechtlichen Jahresabschlusses ermittelt. Je nach Zweck und Ausgestaltung der Erfolgsrechnung ergeben sich unterschiedliche Gewinnbegriffe (bilanzieller Gewinn, ökonomischer Gewinn).

Gigaliner

Gigaliner

Bild: Allianz pro Schiene
„Gigaliner“ ist eine Bezeichnung der Krone-Fahrzeugwerke und steht für einen überlangen Lkw-Typ mit bis zu 25,25 m Fahrzeuglänge und bis zu 60 t Gesamtgewicht. Verwandte Begriffe sind u. a. EuroCombi oder Longliner.

Global Player

Global Player

Als Global Player werden Unternehmen bezeichnet, die nicht nur im Heimatland tätig sind. Darunter fallen – bezogen auf den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und den Eisenbahnmarkt – sowohl heimische Unternehmen mit Expansion ins Ausland (z. B. DB-Gruppe), als auch in Deutschland tätige Gesellschaften mit (überwiegend) ausländischen Anteilseignern (z. B. SBB).

Kombinierter Verkehr

Kombinierter Verkehr

Der Begriff „Kombinierter Verkehr“ wird als Oberbegriff für Gütertransporte verwendet, bei denen das Transportgefäß nicht gewechselt wird, sich aber der Verkehrsträger verändert.

Konzession

Konzession

Die Liniengenehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG) wird umgangssprachlich oft als Konzession bezeichnet. Dies führt zu Missverständnissen, denn die Liniengenehmigung ist keine Dienstleistungskonzession im Sinne des europäischen Vergaberechts.

Kundenbarometer

Kundenbarometer

Bild: RitterSlagman
Das ÖPNV-Kundenbarometer ist eine im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) verbreitete und mit anderen Branchen methodisch vergleichbare Marktforschungsmethode. Ziel ist es, die Kundenzufriedenheit zu ermitteln. Das Wissen darum ist wichtig, denn zufriedene Kunden bleiben einem ÖPNV-Unternehmen treu und empfehlen es auch weiter.

Masterplan Güterverkehr und Logistik

Masterplan Güterverkehr und Logistik

Der Masterplan Güterverkehr und Logistik war ein strategisches Konzept der rot-grünen Bundesregierung. Er wurde zwischenzeitlich durch den Aktionsplan Güterverkehr und Logistik ersetzt bzw. weiterentwickelt.

Netzzugang

Netzzugang

Der Netzzugang bezeichnet die Möglichkeit, die Infrastruktur von Unternehmen oder Organisationen gegen ein Entgelt zu nutzen, z. B. die Schienen der Eisenbahn oder die Stromnetze. Der Zugang ist diskriminierungsfrei zu gewähren.

Nichtbundeseigene Eisenbahnen

Nichtbundeseigene Eisenbahnen

Bild: Hessische Landesbahn GmbH
Eisenbahninfrastruktur- und Eisenbahnverkehrsunternehmen, deren direkte oder indirekte Gesellschaftsanteile mehrheitlich nicht durch den Bund gehalten werden, sind Nichtbundeseigene Bahnen (NE-Bahnen).

Privatbahn

Privatbahn

NordwestBahn GmbH/Detlef Heese
Der Begriff Privatbahn wird teilweise als Synonym für die Nichtbundeseigene Eisenbahn verwendet. Sollen die Eigentumsverhältnisse eines Unternehmens dargestellt werden, ist der Begriff jedoch irreführend. Die Mehrzahl der klassischen „Privatbahnen“ steht zwar nicht im Eigentum des Bundes, aber mehrheitlich im Eigentum von Ländern und Gemeinden. Auch die im deutschen Markt engagierten Bahnen ausländischer Unternehmensgruppen sind meist ebenfalls keine Privatbahnen im Wortsinne, sondern Gesellschaften der öffentlichen Hand, namentlich der Staatsbahnen anderer Länder.

Privatisierung

Privatisierung

Der Begriff Privatisierung bezeichnet allgemein die Überführung von Tätigkeiten oder Dienstleistungen von der öffentlichen Hand an private Unternehmen oder Organisationen.

Standortfaktor

Standortfaktor

Quelle: Hans-Joachim Rosehr / OfficeAndGo: www.officeandgo.de
Die Entscheidung von Unternehmen, einen bestimmten Standort zu wählen, an dem sie sich niederlassen und investieren, hängt von dessen Attraktivität und Qualität ab. Einen Aspekt, der die Attraktivität beeinflusst, nennt man Standortfaktor.

Umsatzsteuer

Umsatzsteuer

Verkauft ein Unternehmer Produkte oder Dienstleistungen, zahlt er für diesen Umsatz eine Umsatzsteuer an die Finanzbehörden. Als Verbraucherabgabe ist die Steuer darauf angelegt, dass sie wirtschaftlich vom Endverbraucher getragen wird. Für bestimmte Leistungen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) gilt ein ermäßigter Steuersatz.

Vergaberecht

Vergaberecht

Unter Vergaberecht versteht man jene Regeln und Vorschriften, die die sogenannten „öffentlichen Auftraggeber“ bei der Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen zu beachten haben.

Verlustausgleich

Verlustausgleich

Der Verlustausgleich ist die Deckung des wirtschaftlichen Fehlbetrages eines Unternehmens. Der Verlustausgleich kann über zwei Wege erfolgen: durch Erträge mit Verlustausgleichscharakter oder durch die Deckung von Jahresfehlbeträgen seitens der Eigentümer.

Wettbewerb

Wettbewerb

Bild: AKN Eisenbahn AG
Wettbewerb ist die Konkurrenz zwischen Unternehmen um den oder die Kunden. In welcher Form und in welchem Umfang Wettbewerb zwischen Verkehrsunternehmen herrscht, hängt vom jeweiligen Marktsegment ab. Eisenbahnverkehrsunternehmen konkurrieren im Güterverkehr um Transportkunden, im Personenfernverkehr um Fahrgäste.

Wirtschaftsfaktor

Wirtschaftsfaktor

Durch die Wertschöpfung, Investitionen und Arbeitsplätze im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), dem Schienenverkehr und bei den Zulieferern sind diese Branchen ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Zudem erfüllen sie die Mobilitätsbedürfnisse der Gesellschaft auf eine nachhaltige Weise – ohne sie käme die Wirtschaft zum Erliegen.