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Elektromobilität

Mobilitätsformen mit einem elektrischen Antrieb werden als Elektromobilität bezeichnet. Mitte des 20. Jahrhunderts kam es mit der Einführung von O- oder Trolley-Bussen zu einer Elektrifizierung von Teilen des Bus-Verkehrs. Aktuell wird das Thema Elektromobilität jedoch häufig als Synonym für Elektroautos verstanden.

Elektronisches Ticket (eTicket)

Ein elektronisches Ticket (eTicket) ist eine elektronisch gespeicherte Fahrkarte, die Kunden z. B. in Form einer Chipkarte bei sich haben oder auf einem anderen elektronischen Medium wie dem Smartphone. Sie ersetzt damit die Fahrkarte aus Papier.

Emissionen

Im Verkehrssektor unterscheidet man zwischen lokalen und globalen Emissionen. Zu den globalen Emissionen gehören die Treibhausgase (siehe auch unter Klimaschutz). Zu den lokalen Emissionen gehören Luftschadstoffe wie z. B. Rußpartikel und Stickoxide, aber auch Lärmemissionen.

Energieeffizienz

Unter Energieeffizienz versteht man die Ausnutzung der eingesetzten Energie. Eine maximale Effizienz erreicht man, indem man möglichst wenig Energie einsetzt – bei hohem Nutzen. Busse und Bahnen sind Vorreiter beim sparsamen Einsatz von Energie.

Entflechtungsgesetz

Seit dem Inkrafttreten der Beschlüsse der Föderalismusreform I im Jahr 2007 erhalten die Länder die Mittel der vormaligen GVFG-Landesprogramme vom Bund als Entflechtungsmittel für Investitionen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden auf Grundlage von Artikel 143c GG.

Entflechtungsmittel

-> siehe Entflechtungsgesetz

Erhöhtes Beförderungsentgelt (EBE)

Das Erhöhte Beförderungsentgelt (EBE) ist die Verpflichtung, an das Verkehrsunternehmen einen Betrag von in der Regel 60 Euro zu zahlen, wenn kein gültiger Fahrausweis in Bus und Bahn vorgezeigt werden kann.

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Das deutsche Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (kurz: Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG) regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz und garantiert deren Erzeugern feste Einspeisevergütungen.

Erneuerungsbedarf

Mit Erneuerungsbedarf im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) oder im Schienengüterverkehr sind finanzielle Mittel zur Sanierung der bestehenden Infrastruktur gemeint. Zur Infrastruktur zählen z. B. das Schienennetz, Bahnhöfe und die Betriebstechnik. Im deutschen ÖPNV beläuft sich der jährliche Erneuerungsbedarf auf rund 550 Millionen Euro.

Erneuerungsinvestitionen

Unter Erneuerungsinvestitionen versteht man Investitionen, die beispielsweise dem Erhalt von Infrastruktur oder Bahnhöfen dienen. Teilweise wird der Begriff der Erneuerungsinvestitionen auch als Reinvestition bezeichnet. Bereits heute fehlen den Verkehrsunternehmen 2,35 Milliarden Euro für dringende Sanierungsarbeiten.