Das Allgemeine Eisenbahngesetz (AEG) ist die „Marktordnung" für Eisenbahnen. Es regelt insbesondere die Rechte und Pflichten der Eisenbahnen, die Marktzugangsbedingungen und den Zugang zur Infrastruktur.
You are here
Verkehr
Bild: Jenaer Nahverkehr GmbH
Das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) orientiert sich im Idealfall unmittelbar an der Nachfrage. Angegeben wird es in Platzkilometern. Das Angebot ergibt sich aus der Zahl der Fahrgastplätze und der Fahrleistung von Bussen und Bahnen, also dem zurückgelegten Weg.
Angebot
Anruf-Sammeltaxi (AST)
Durch die Bahnreform wurde das Eisenbahnwesen in Deutschland 1994 gesetzlich und organisatorisch neu geordnet. Eingeleitet wurde sie durch das Gesetz zur Neuordnung des Eisenbahnwesens (Eisenbahnneuordnungsgesetz, ENeuOG).
Bahnreform
Die Verkehrsbedienung ist die Möglichkeit, Fahrziele durch ein Netz öffentlicher Verkehrsmittel zu erreichen. Die gängige Form der Bedienung ist der regelmäßige Linienverkehr gemäß einem Fahrplan zwischen einer Ausgangs- und einer Endhaltestelle, wobei die Fahrgäste an bestimmten Haltestellen ein- und aussteigen können.
Bedienungsformen
Der Bedienungsstandard definiert die Qualitätsmerkmale, die das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) erfüllen soll; meist in Bezug auf Bedienungshäufigkeit (Fahrplantakt), Betriebstage (Werktage, Samstage, Sonn- und Feiertage; Schultage/Ferientage), Betriebszeit (von xx Uhr bis yy Uhr) und Platzangebot.
Bedienungsstandard
Unter Beförderungsbedingungen versteht man die Regelungen, die die Grundlage für die Beförderung darstellen. Im Personen-beförderungsrecht zählen dazu die Verordnung über die Allgemeinen Beförderungsbedingungen für den Straßenbahn- und Oberleitungs-Busverkehr, der Linienverkehr mit Kraftfahrzeugen sowie die Besonderen Beförderungs-bedingungen.
Beförderungsbedingungen
Beförderungs- bedingungen
Verkehrsangebot in einem bestimmten Zeitraum, gemessen u. a. in Wagenkilometer, Platzkilometer und Zugkilometer.
Betriebsleistung
Betriebsleiter sind für die sichere und ordnungsgemäße Betriebsführung von Bussen, Straßenbahnen oder Eisenbahnen verantwortlich. Auch in Eisenbahninfrastrukturunternehmen übernehmen Betriebsleiter die Verantwortung für den Betrieb.
Betriebsleiter
Bild: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben
Bundeseigene Eisenbahnen sind Eisenbahnverkehrs- und Eisenbahninfrastrukturunternehmen, deren Gesellschaftsanteile zu über 50 Prozent in der Hand des Bundes liegen. Dabei ist es unerheblich, ob die Anteile unmittelbar oder mittelbar durch den Bund gehalten werden. Eisenbahnen, die nicht mehrheitlich in der Hand des Bundes liegen, sind Nichtbundeseigene Eisenbahnen.
Bundeseigene Eisenbahnen
Bild: Bundesnetzagentur
Die Bundesnetzagentur ist die Regulierungsbehörde für den Eisenbahnsektor in Deutschland. Sie überwacht, ob und wie die Eisenbahninfrastrukturunternehmen ihrer gesetzlich verankerten Pflicht nachkommen, den Zugangsberechtigten (vor allem Eisenbahnverkehrsunternehmen) diskriminierungsfrei Zugang zu ihrer Eisenbahninfrastruktur zu gewähren.
Bundesnetzagentur
Bild: Deutsche Bahn AG
„Carsharing ist die organisierte, gemeinschaftliche Nutzung von Kraftfahrzeugen. Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Rechtsform der Anbieter organisiert ist...“ (Quelle: bcs Bundesverband CarSharing e. V.).
Carsharing
Einzelwagenladungsverkehr
Einzelwagen- ladungsverkehr
Im Einzelwagenverkehr werden einzelne Güterwagen und Wagengruppen transportiert. Wesentliches Merkmal des Einzelwagenverkehrs ist die Bündelung von Ladungen verschiedener Kunden in Zügen des Nah- und Fernverkehrs. Die Bündelung zu Zügen wird in Rangier- und Zugbildungsbahnhöfen vorgenommen.
Einzelwagenverkehr
Eisenbahnen sind schienengebundene Verkehrsmittel, die Personen und Güter befördern. Sie ermöglichen den Transport großer Lasten mit hoher Geschwindigkeit und geringem Energieverbrauch. Eisenbahnen werden sowohl im Nahverkehr als auch im Fernverkehr eingesetzt.
Eisenbahn
Bild: Getty Images / Gregor Schuster/ Photographer’s Choice RF
Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) ist eine selbstständige Bundesoberbehörde. Sie ist zuständig für die Eisenbahnverwaltung und unterliegt der Fach- und Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).
Eisenbahn-Bundesamt
Zum Führen von Schienenfahrzeugen brauchen Lokführer den sogenannten Eisenbahnfahrzeug-Führerschein. Der in drei Klassen unterteilte Führerschein ist kein behördliches Dokument, sondern wird von Eisenbahnunternehmen ausgestellt.
Eisenbahnfahrzeug-Führerschein
Eisenbahnfahrzeug- Führerschein
Eisenbahnpersonenverkehr ist der Teil der Personenbeförderung, der von Eisenbahnen bzw. mithilfe der Eisenbahninfrastruktur (z. B. Schienen) erbracht wird. Man unterscheidet zwischen Eisenbahnpersonennahverkehr und Eisenbahnpersonenfernverkehr sowie zwischen öffentlichem (Regelfall) und nichtöffentlichem Verkehr (Ausnahme).
Eisenbahnpersonenverkehr
Eisenbahn- personenverkehr
Der Fahrgast ist der Kunde, der ein öffentliches Verkehrsmittel nutzt. Unternehmen verwenden für statistische Zwecke auch den Begriff „Beförderungsfall“.
Fahrgast
Als Fahrgastrechte bezeichnet man die Ansprüche von Fahrgästen öffentlicher Verkehrsmittel gegenüber den Verkehrsunternehmen. Es handelt sich um den Oberbegriff für alle Ansprüche, die ein Fahrgast geltend machen kann.
Fahrgastrechte
Die Fahrleistung bezeichnet die in einem bestimmten Zeitraum von Bussen und Bahnen zurückgelegte Distanz in Zug- oder Bus-Kilometern. Bei Schienenfahrzeugen wird die Fahrleistung der gesamten Zugeinheit angegeben.
Fahrleistung
bah69 - Fotolia.com
Der Fahrplan legt das Fahrtenangebot des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zeitlich und räumlich fest.
Fahrplan
Fernbusse verbinden im Linienverkehr in der Regel Regionen miteinander, die mehr als 50 Kilometer voneinander entfernt sind. Gesetzlich geregelt ist der Fernbusverkehr im Personenbeförderungsgesetz (PBefG).
Fernbus
Bild: dpa Picture
Der Fernverkehr umfasst den Transport von Personen und Gütern über längere Strecken auf Straße oder Schiene. Als Grenze zum Nahverkehr gelten zumeist 50 km.
Fernverkehr
Bild: Volkmar Schulz /Keystone – Fotofinder.com
Ein Ganzzug ist ein Güterzug, der vom Start- bis zum Zielbahnhof ohne Aussetzen oder Beistellen von Wagen durchfährt. Bei ausreichenden Gütermengen transportieren die Eisenbahnen Ganzzüge von Gleisanschluss zu Gleisanschluss. In diesen Fällen bündeln die Transportkunden ihre Ladungen selbst.
Ganzzugverkehr
Der Genehmigungswettbewerb ist das Verfahren um die Erteilung einer Liniengenehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG). Mithilfe dieses Verfahrens ermittelt die zuständige Behörde, wer die Genehmigung erhalten soll, wenn mehrere Unternehmer Anträge für die gleiche Verkehrsleistung gestellt haben.
Genehmigungswettbewerb
Genehmigungs- wettbewerb
Gleisanschlussförderung ist ein Programm des Bundes, um den Schienengüterverkehr zu steigern.
Gleisanschlussförderung
Hauptverkehrsrelationen sind großräumige Verkehrsbeziehungen, die in der Verkehrsstatistik als Binnenverkehr (Verkehr innerhalb Deutschlands), grenzüberschreitender Verkehr (Versand und Empfang) und
Durchgangsverkehr (Transit) bezeichnet werden.
Hauptverkehrsrelationen
Hauptverkehrszeit (HVZ)
Unter höherer Gewalt versteht man ein außerordentliches Ereignis, das unverschuldet von außerhalb des Betriebskreises hereinbricht und auch durch äußerste Sorgfalt eines Verkehrsunternehmens nicht verhindert werden kann. Zur höheren Gewalt zählen z. B. Naturkatastrophen oder Suizide.
Höhere Gewalt
Die Infrastruktur bezeichnet alle staatlichen und privaten Einrichtungen, die für eine ausreichende Daseinsvorsorge und wirtschaftliche Entwicklung eines Landes bzw. einer Region notwendig sind. Dazu zählen z. B.
Infrastruktur
Bild: Ralf Baiker
Intermodalität bedeutet, dass eine Reise oder ein Transport mithilfe mehrerer Verkehrsträger abgewickelt wird. Typische Beispiele intermodaler Ketten sind Park & Ride im Personenverkehr. Zum Einsatz kommen hier sowohl Autos als auch Busse und Bahnen. Im Kombinierten Verkehr werden beispielsweise Eisenbahnen und Lkws eingesetzt, um Güter von A nach B zu bringen.
Intermodalität
Der Begriff Jahresnetzfahrplan kennzeichnet den Netzfahrplan im Sinne der Eisenbahninfrastruktur-Benutzungsverordnung. Dieser dient der Koordination der Infrastrukturnutzung für jeweils eine Fahrplanperiode.
Jahresnetzfahrplan
Ein Kraftomnibus (Kom) ist ein motorisch angetriebenes Landfahrzeug der Klassen M2 oder M3 mit mehr als acht Sitzplätzen neben dem Fahrersitz, gemäß Anhang II der Richtlinie 70/156/EWG.
Kraftomnibus
Deutsche Bahn AG/Tina Henze
Als Kunde wird im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und Schienengüterverkehr (SGV) derjenige bezeichnet, der die Leistungen der Verkehrsunternehmen in Anspruch nimmt (Fahrgast oder Transportkunde).
Kunde
Die Leitstelle übernimmt bei Eisenbahnen die dispositive Verkehrssteuerung. Als spurgeführtes Verkehrsmittel können sich Eisenbahnfahrzeuge nur auf einem zuvor festgelegten Fahrweg bewegen. Dieser wird meist im Stellwerk durch einen Mitarbeiter des Eisenbahninfrastrukturunternehmens, den Fahrdienstleiter oder Zugleiter eingestellt.
Leitstelle
„Die Linie ist eine zwischen bestimmten Ausgangs- und Endpunkten eingerichtete regelmäßige Verkehrsverbindung, auf der die Fahrgäste an bestimmten Haltestellen ein- und aussteigen können“
Linie
2011 Kartographie Berliner Verkehrsbetriebe BVG
Ein Liniennetz ist eine schematische Karte, die Fahrgästen im Linienverkehr Orientierung bietet. Sie zeigt einzelne oder mehrere Linien – bspw. von U- oder S-Bahnen – in ihrem geografischen Verlauf. Dadurch können sich Fahrgäste schnell über den Streckenverlauf sowie Umsteigemöglichkeiten informieren.
Liniennetz
Linienverkehr bezeichnet eine regelmäßige Verkehrsverbindung zwischen mehreren Orten im Straßenverkehr, in der Schifffahrt (Fähren) und im Luftverkehr. Fahrgäste können dabei an Haltestellen ein- und aussteigen.
Linienverkehr
organisatorische Angebote von Unternehmen/Organisationen zur individuellen Nutzung von Verkehrsmitteln.
Mobilitätsdienstleistungen
Die Mobilitätsgarantie ist ein Versprechen eines oder mehrerer Unternehmen an die Kunden, ihnen die Fortbewegung auch über die vertragliche Verpflichtung hinaus zu ermöglichen (gegebenenfalls über einen Verbund).
Mobilitätsgarantie
Der Modal Split bezeichnet den Erfolg eines Verkehrsträgers im Vergleich zu den anderen Verkehrsträgern. Der Modal-Split-Anteil eines Verkehrsträgers gibt an, wie hoch sein Anteil in Prozent an der gesamten Verkehrsnachfrage ist. Bezugsgrößen sind das Verkehrsaufkommen oder die Verkehrsleistung.
Modal Split
Unter Multimodalität versteht man die Nutzung von mehreren Verkehrsmitteln innerhalb eines Zeitraums.
Multimodale Mobilität
Als nicht-öffentlichen Verkehr bezeichnet man Verkehre, die nicht allgemein entsprechend der jeweils geltenden Bedingungen nutzbar sind, sondern nur für eigene Belange durchgeführt werden. Praktische Bedeutung hat der nicht-öffentliche Verkehr vor allem im Güterverkehr auf Schiene (Werksbahnen) und Straße (Werkverkehr).
Nicht-öffentlicher Verkehr
Park-and-Ride (kurz: P+R) bietet Autofahrern die Möglichkeit, Pkw und Bahn kombiniert zu nutzen. Das Auto ist dabei Zubringerfahrzeug und kann auf speziellen Parkplätzen direkt neben Bahnhöfen abgestellt werden. Das bequeme Umsteigen soll Autofahrer dazu animieren, nicht die komplette Fahrstrecke mit dem Pkw zurückzulegen.
Park-and-Ride
Bild: Fotolia.com / Mipan
Personenbeförderungsgesetz (PBefG)
Personenbeförderungs- gesetz (PBefG)
Personenkilometer
Platzkilometer
Pünktlichkeit heißt allgemein, zu einem vorab bekannten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort zu sein. Die Anforderungen an die Pünktlichkeit von Bussen und Bahnen sind insbesondere im Personenverkehr hoch.
Pünktlichkeit
Der Regionalverkehr überschreitet die Kommunalgrenzen von Stadt und Land – im Gegensatz zum Orts- oder Stadtverkehr, der innerhalb der Gemeindegrenzen stattfindet.
Regionalverkehr
Bild: Daniel Ernst - Fotolia.com
Die S-Bahn ist ein Eisenbahnverkehrssystem in Ballungsräumen. Es zeichnet sich durch dichte Taktfolge, große Platzkapazität und Haltestellenabstände von 0,8 bis 2 km im besiedelten Gebiet aus.
S-Bahn
Der Schienenbonus ist eine Sonderregelung der Lärmgrenzwerte im Schienenverkehr.
Schienenbonus
In der Sparte Schienengüterverkehr (SGV) des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV) sind über 200 Unternehmen organisiert. Sie befördern rund 650 Millionen Tonnen jährlich. Müssten diese Güter auf der Straße bewegt werden, wären werktäglich rund 77.000 voll beladene Lkw zusätzlich unterwegs.
Schienengüterverkehr (SGV)
Schienen- güterverkehr (SGV)
Als Schienennetz-Benutzungsbedingungen (SNB) bezeichnet man die Benutzungsbedingungen der Betreiber der Schienenwege. Sie enthalten Regelungen, die für die Beantragung und Zuweisung von Infrastrukturkapazität sowie für die Durchführung der beantragten Nutzungen maßgeblich sind.
Schienennetz-Benutzungsbedingungen
Schienenpersonennahverkehr (SPNV) ist der Teil des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), der mit Eisenbahnzügen erbracht wird.
Schienenpersonennahverkehr
Schienenpersonen- nahverkehr
Bei der Schwachverkehrszeit (SVZ) handelt es sich um eine ältere Definition für den Begriff Nebenverkehrszeit, also Zeiten mit geringem Verkehrsaufkommen.
Schwachverkehrszeit
Als Schwarzfahrer bezeichnet man Fahrgäste, die keinen gültigen Fahrausweis haben. Wer schwarzfährt, nimmt die Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgelts (EBE) von in der Regel 40 Euro in Kauf. Außerdem müssen Schwarzfahrer mit einem Strafverfahren wegen Beförderungserschleichung rechnen.
Schwarzfahrer
Serviceeinrichtungen gehören als Betriebsanlagen der Eisenbahn zur Eisenbahninfrastruktur.
Serviceeinrichtung
Serviceeinrichtung
Deutsche Bahn AG/Max Lautenschläger
Die Sicherheit im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ist ein zentrales Aufgabengebiet der Verkehrsunternehmen. Sicherheit bezeichnet den relativen Zustand der Gefahrenfreiheit, in dem es kein unzulässiges Schadensrisiko gibt. Der Begriff „Sicherheit“ ist hierbei im Sinne von „Safety“ und „Security“ zu verstehen.
Sicherheit
Nach europäischem Recht benötigen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) für den Betrieb ihrer Bahnen seit 2004 eine Sicherheitsbescheinigung. Diese wird von der nationalen Sicherheitsbehörde (in Deutschland: Eisenbahn-Bundesamt, EBA) ausgestellt.
Sicherheitsbescheinigung
Sicherheits- bescheinigung
Eine Straßenbahn ist eine elektrisch betriebene Bahn, die nur auf Schienen fährt. Sie transportiert in erster Linie Personen im Orts- und Nachbarschaftsbereich. Anders als bei der Eisenbahn sind die Straßenbahngleise in den Straßenbelag eingelassen. Regelwerk ist die Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen.
Straßenbahn
Das System der und die Gesamtheit aller Streckenabschnitte zwischen Anfangs- und Endhaltestellen bzw. Knotenpunkten.
Streckennetz
Der Takt bezeichnet die Zeit zwischen mehreren, in regelmäßigen Zeitabständen aufeinander folgenden Fahrten auf einer Strecke bzw. Linie.
Takt
Fotolia, www.fotolia.com
Eine aktuelle Forsa-Umfrage zur Bedeutung öffentlicher Verkehrsmittel bei Städtereisen (2006/2012 im Vergleich) ergab, dass Städtereisen im Trend liegen: 50 Prozent der Deutschen reisen 2012 mehrmals als Touristen in eine deutsche Stadt. Das ist eine Zunahme von 5 Prozent im Vergleich zu 2006.
Tourismus
Die U-Bahn (kurz für: Untergrundbahn) ist eine Stadtschnellbahn. Da sie überwiegend in Tunneln fährt, ist sie vom sonstigen Verkehr unabhängig. Ihre Wagen werden elektrisch angetrieben und bringen Fahrgäste im Linienverkehr ans Ziel. U-Bahnen fahren im Taktfahrplan: Alle Haltestellen der jeweiligen Linie werden in immer gleichen Zeitabständen erreicht.
U-Bahn
Unbundling (dt.: Entflechtung) ist die gesetzliche Forderung nach einer Trennung von Netz und Vertrieb.
Unbundling
Im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV) sind rund 600 Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und des Schienengüter-verkehrs (SGV) organisiert. Täglich ersetzen Busse und Bahnen über 18 Millionen Autofahrten und 77.000 voll beladene Lkw. Der VDV und seine Mitgliedsunternehmen sorgen so dafür, dass Deutschland nachhaltig mobil bleibt.
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV)
Bild: ddp images GmbH
Verkehrsaufkommen
Ein Verkehrsgebiet bezeichnet die geografische Ausdehnung des Verkehrsangebotes eines Verkehrsunternehmens oder Verkehrsverbunds. Häufig werden die Begriffe Verkehrsraum und Bediengebiet gleichbedeutend verwendet.
Verkehrsgebiet
Bild: Andreas Muhs
An einem Verkehrsknoten fließen mehrere Verkehrsströme zusammen. Hier können verschiedene Verkehrsmittel miteinander verknüpft werden, z. B. zum Umsteigen.
Verkehrsknoten
Die Verkehrsleistung ist eine wichtige Kenngröße. Sie ergibt sich aus der Zahl der Fahrgäste und Güter, die befördert wurden, multipliziert mit der durchschnittlich zurückgelegten Strecke. Sie wird im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit der Zahl der Personenkilometer angegeben, im Schienengüterverkehr mit der Zahl der Tonnenkilometer.
Verkehrsleistung
Verkehrsmittel sind zum einen die Fahrzeuge bzw. Transportgefäße (z. B. Zug oder Bus), die auf Verkehrsträgern wie Schiene oder Straße unterwegs sind. Zum anderen sind sie eine Sammelbezeichnung für (Teil-)Systeme wie die Eisenbahn oder den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).
Verkehrsmittel
Die Verkehrsnachfrage ist die Nachfrage nach Beförderungsleistungen, abhängig von Einwohnerzahl, Wirtschaftsaktivität sowie der Kapazität und Auslastung der Verkehrswege.
Verkehrsnachfrage
Das Verkehrsgeschehen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie im Schienengüterverkehr (SVG) wird monatlich, quartalsmäßig, jährlich und fünfjährlich von den statistischen Landesämtern bei meldepflichtigen Unternehmen erhoben und vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden in verschiedenen Veröffentlichungen zusammengestellt.
Verkehrsstatistik
Verkehrsträger bezeichnet die Infrastruktur, die u. a. Busse, Eisenbahnen oder Binnenschiffe nutzen: z. B. Straße, Schiene oder Binnenwasserstraße. Teilweise werden auch Verkehrssysteme wie der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) oder der Motorisierte Individualverkehr (MIV) Verkehrsträger genannt.
Verkehrsträger
Verkehrsverbund
Wechselverkehr liegt vor, wenn mindestens zwei Bahnen an einer Beförderung beteiligt sind. In diesen Transportketten übergeben Verkehrsunternehmen Züge und Güterwagen an einen Kooperationspartner, der dann für die Weiterbeförderung zuständig ist.
Wechselverkehr
Die Werkstatt ist der Ort, an dem sämtliche Instandhaltungsmaßnahmen an den Fahrzeugen koordiniert und durchgeführt werden. Sie ist häufig Bestandteil eines Betriebshofes, der weitere Gebäude und Einrichtungen umfasst. Die Ausgestaltung einer Werkstatt orientiert sich an den jeweiligen Anforderungen, resultierend aus Fahrzeugen und Unternehmensstruktur.
Werkstatt
Zugkilometer geben die Fahrleistung von Schienenfahrzeugen an. Ein Zugkilometer bedeutet, dass ein Zug eine Strecke von einem Kilometer zurückgelegt hat. Auch ein einzelnes Triebfahrzeug gilt als Zug.
Zugkilometer
Zweckverbände sind Organisationen, die der interkommunalen Zusammenarbeit, beispielsweise bei der Bestellung und Organisation kommunenübergreifender Verkehre, dienen. Neben den für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zuständigen Zweckverbänden gibt es diese Organisationen in weiteren Bereichen der Daseinsvorsorge.
Zweckverband
Der öffentliche Dienstleistungsauftrag ist in der Verordnung 1370 der Oberbegriff für verschiedene Gestaltungen der Rechtsbeziehungen zwischen Verkehrsunternehmen und zuständiger Behörde wie z. B. Verkehrsvertrag, Betrauungsregelung, Dienstleistungskonzession, Verwaltungsakt.
Öffentlicher Dienstleistungsauftrag
Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)
Bild: Chemnitzer Verkehrs-Aktiengesellschaft
Der Öffentliche Straßenpersonennahverkehr (ÖSPV) ist eine in der Verkehrsstatistik gebräuchliche Abkürzung für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit Bussen und Straßenbahnen. Der ÖSPV kann weitgehend gleichgesetzt werden mit dem ÖPNV nach Maßgabe des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG).
Öffentlicher Straßenpersonennahverkehr (ÖSPV)
Öffentlicher Straßenpersonen-nahverkehr (ÖSPV)
Bild: Otto Durst - Fotolia.com
Der Öffentliche Verkehr umfasst Verkehrs- und Transportangebote, die jedermann im Rahmen der jeweiligen Beförderungsbestimmungen in Anspruch nehmen kann.
Öffentlicher Verkehr























