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Ergebnisse für "investitionen"

Bewertung

Von gesamtwirtschaftlicher Bewertung wird dann gesprochen, wenn ein Verkehrsunternehmen untersucht, wie sich eine Maßnahme auswirkt (z. B. die Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur).

Erneuerungsbedarf

Mit Erneuerungsbedarf im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) oder im Schienengüterverkehr sind finanzielle Mittel zur Sanierung der bestehenden Infrastruktur gemeint. Zur Infrastruktur zählen z. B. das Schienennetz, Bahnhöfe und die Betriebstechnik. Im deutschen ÖPNV beläuft sich der jährliche Erneuerungsbedarf auf rund 550 Millionen Euro.

Erneuerungsinvestitionen

Unter Erneuerungsinvestitionen versteht man Investitionen, die beispielsweise dem Erhalt von Infrastruktur oder Bahnhöfen dienen. Teilweise wird der Begriff der Erneuerungsinvestitionen auch als Reinvestition bezeichnet.

Finanzierungslücke

Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) und der Schienengüterverkehr stehen vor einer großen Finanzierungslücke: Den nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE-Bahnen) fehlen jährlich 150 Millionen Euro für die Instandsetzung ihrer Infrastruktur, 330 Millionen Euro fehlen im ÖPNV jedes Jahr für dringende Erneuerungsarbeiten.

Instandhaltungskosten

Instandhaltung ist nach DIN-Norm 31051 der Oberbegriff für Wartung, Inspektion, Instandsetzung sowie Verbesserung von Betriebsanlagen und Fahrzeugen. Die Instandhaltungskosten sind die Kosten, die anfallen, um Betriebsanlagen und Fahrzeuge einsatzbereit zu halten.

Nutzen-Kosten-Analyse

Die Nutzen-Kosten-Analyse (NKU) ist ein Instrument zur Bewertung einer Maßnahme – der Investition. Sie misst, ob der Aufwand (die Kosten) oder der Ertrag (der Nutzen) überwiegt.

Subventionen

Wenn der Staat Unternehmen oder Branchen finanziell fördert, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, zahlt er Subventionen. Sie sollen die Wirtschaft und Gesellschaft stabilisieren. Subventionen unterscheiden sich von Investitionen, die der Staat gezielt einbringt, um Bereiche auszubauen – wie z. B. den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).